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Vom ersten Kapitel zum book-date.

Cover von Das Parfum
Das Parfum
Patrick Süskind
Bewertungen

Gesamt:Dieses Buch wurde mit 5 von 5 Leselampen bewertet

44 haben dieses Buch gelesen
0 lesen es gerade

[Patrick Süskind: Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders Taschenbuch (Akzeptabel) Diogenes 1994 ]
Zu all den herausragenden Merkmalen, die Patrick Süskinds Klassiker mit den Jahren auf sich vereint hat, kommt nun ein neues hinzu: Hans Korte lässt die Geschichte des Pariser Massenmörders Jean- Baptiste Grenouille in akustischer Brillanz aufleben. Markant spricht er, lässt mit seiner eindrucks- und ausdrucksvollen Stimme schnell Atmosphäre und Bilder im Kopf entstehen.

Das Buch habe ihm sehr gefallen, sagt Korte in einem Interview, deshalb habe er es auch gerne gelesen. Das kommt über, man nimmt es dem 1929 geborenen Vollblutschauspieler, der auch studierter Musiker und Dirigent ist, ab. Immerhin, es ist eine lange Strecke, fast zehn Stunden, eine unglaubliche Herausforderung! Und dann ist es ja auch nicht irgendein Buch: weltweit über 15 Millionen verkaufte Exemplare, übersetzt in 20 Sprachen, jetzt verfilmt. Mit dem Leben jenes geruchlosen, aber mit einem genialen Geruchssinn ausgestatteten Ungeheuers, dieser vom Teufel Besessenen ‚abscheulichen Gestalt’, die im bestialischen Gestank der Pariser Armenviertel des 18. Jahrhunderts groß wird, hatte Süskind den richtigen Riecher. Und nun ist ein ganz anderer Sinn gefragt: das Zuhören macht Spaß, auch, wenn man das Buch bereits gelesen hat- und wer hat das nicht? Schnell erliegt man der großväterlich ruhig erzählenden Stimme, die einen leise in das dramatische Geschehen wiegt. In Kortes Sprechweise spiegelt sich angenehm Lebenserfahrung, Reife und Alter. Mit seiner Art, nicht zu hetzen, manchmal aufbrausend, dann wieder nachsichtig zu sein, Dialoge gut im Griff zu haben, Pausen zu gönnen und Bilder stehen zu lassen und auch mit dem Sprechtempo auf seine eigene Art zu interpretieren, wird aus Süskinds genialem Roman ein akustischer Genuss, der Grenouilles mörderische Welt gruselig belebt. Eine Meisterleistung.

Musikalisch zu sein, habe ihm sicher bei den Aufnahmen geholfen, gesteht Korte. Aber da war auch die Faszination über den Stoff und die Bewunderung des Süskind Talents: „Eine völlig irreale Handlung ganz überzeugend so darstellen zu können, als wäre sie Realität, das ist verblüffend. Das macht die Geschichte noch geheimnisvoller.“ Für das Hörbuch trägt Hans Korte dazu seinen Teil nun auch bei. --Barbara Wegmann

Rezensionen zu Das Parfum
Profilbild von Nika.27

02.04.2017 von Nika.27

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe! Ein wirklicher Klassiker! Viele mussten dieses Buch in der Schule lesen, ich habe es freiwillig gelesen und war fasziniert davon, wie gut der Autor die Gerüche und verschiedenen Eindrücke aufs Papier gebracht hat; wirklich mehr als lesenswert!

Profilbild von Schnudl

31.03.2017 von Schnudl

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Profilbild von Young Adult

30.03.2017 von Young Adult

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Der Film wurde dem Buch nicht gerecht und war an sich schon ein Meisterwerk.
50 Lampen für Grenouilles Werdegang vom Niemand zum Mörder.

Profilbild von andonehero

30.12.2016 von andonehero

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Das Beste Buch, das ich je gelesen habe. Patrick Süskind ist einfach ein Genie. Wie er es schafft, einen so derart mit Worten zu verzaubern.. Ich bekomme einfach nicht genug von seinen Büchern und "Das Parfum" ist sowieso ein Klassiker! ^-^

Profilbild von lilmisssunshine

07.12.2016 von lilmisssunshine

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

5 Lampen für eine Schullektüre, die du ein Leben lang nicht vergisst und zurecht Klassiker ist!

Profilbild von Morevna_

20.10.2016 von Morevna_

Bewertet mit 1 von 5 Lampen

Profilbild von Tullarine

18.10.2016 von Tullarine

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Profilbild von Terion

30.03.2016 von Terion

Bewertet mit 4 von 5 Lampen

Profilbild von unbekannt

07.03.2016 von unbekannt

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Ich lernte durch dieses Buch das wunderbare Wort "olfaktorisch". Ein Meisterwerk und ein Must-Read.

Kommentiert von Arianefan am 24.02.2015

Manchmal fehlt der Bezug, da stimme ich zu. Nichtsdestotrotz ein packender Roman ;)

Kommentiert von Nadja Bookworm am 12.04.2017

;) Schön, dass es nicht nur mir so geht.

Kommentiert von Simona am 15.04.2015

Ich kann die erwähnten Narzissen fast riechen - schöne Rezi :)!

Kommentiert von unbekannt am 07.03.2016

Ein Meisterwerk! Fand ich auch großartig!

Kommentiert von Pagenstecher am 30.03.2017

In der französischen Literatur scheint das Olfaktorische recht verbreitet zu sein. Es gibt ja auch die berühmte Madelaine-Geruchsszene bei Proust.

Kommentiert von Arianefan am 31.03.2017

Richtig! Gott, die Gedanken-Brücke habe ich noch gar nicht geschlagen

Kommentiert von Arianefan am 31.03.2017

Richtig! Gott, die Gedanken-Brücke habe ich noch gar nicht geschlagen

Profilbild von unbekannt

25.02.2016 von unbekannt

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

So ziemlich der erste Klassiker, den ich gelesen habe, um zu sehen was ein Klassiker ist. Und auch der Grund, weshalb ich noch Klassiker lese. Top Buch!

Profilbild von unbekannt

25.01.2016 von unbekannt

Bewertet mit 1 von 5 Lampen

Das schlimmste Buch, das ich je gelesen habe. Im Ernst, mein Hass kennt keine Grenzen und wenn es nicht abirelevant wäre, hätte ich es wohl nicht beendet. Ich bin aber auch kein Fan von Parfüms... ^^

Profilbild von BookAHolic

09.11.2015 von BookAHolic

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Alles dazu ist gesagt worden, ich schließe mich an und halte mich kurz.

Profilbild von -Ben-

29.10.2015 von -Ben-

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Meisterhafte Geschichte eines Menschen der in seiner Gabe seinen Fluch findet. Wunderschöne Sprache die einen in das Frankreich des 18. Jahrhunderts zieht. Mir gefällt besonders die Vielfalt an Sichtweisen die man auf das Leben eines Menschen haben kann.

Profilbild von FemmeFatale

09.09.2015 von FemmeFatale

Bewertet mit 4 von 5 Lampen

Profilbild von Lesestar

21.08.2015 von Lesestar

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Alles was Mephisto bereits gesagt hat :DDDD

Profilbild von Mephisto

04.08.2015 von Mephisto

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Grausig. Sinnlich. Meisterlich

Profilbild von Bloody Crumpet

17.07.2015 von Bloody Crumpet

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Profilbild von Technikfreak

22.04.2015 von Technikfreak

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Vom Schreiben her absolute Perfektion! Die Geschichte um Jean-Baptiste Grenouille hat mich gut ein Jahrzehnt später noch gleich unterhalten. Gehört zu den 'Muss man gelesen haben'-Büchern

Kommentiert von Arianefan am 24.02.2015

Manchmal fehlt der Bezug, da stimme ich zu. Nichtsdestotrotz ein packender Roman ;)

Kommentiert von Nadja Bookworm am 12.04.2017

;) Schön, dass es nicht nur mir so geht.

Kommentiert von Simona am 15.04.2015

Ich kann die erwähnten Narzissen fast riechen - schöne Rezi :)!

Kommentiert von unbekannt am 07.03.2016

Ein Meisterwerk! Fand ich auch großartig!

Kommentiert von Pagenstecher am 30.03.2017

In der französischen Literatur scheint das Olfaktorische recht verbreitet zu sein. Es gibt ja auch die berühmte Madelaine-Geruchsszene bei Proust.

Kommentiert von Arianefan am 31.03.2017

Richtig! Gott, die Gedanken-Brücke habe ich noch gar nicht geschlagen

Kommentiert von Arianefan am 31.03.2017

Richtig! Gott, die Gedanken-Brücke habe ich noch gar nicht geschlagen

Profilbild von unbekannt

15.04.2015 von unbekannt

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Diese Geschichte ist unglaublich, grotesk, teilweise schaurig... und trotzdem das beste, was ich damals in der Schule lesen musste. Allein wie das Frankreich des 18. Jahrhunderts durch die Nase des Protagonisten beschrieben wird, ist ein ein Erlebnis. Da ist der verdorbene Fisch auf dem Markt genauso interessant wie die duftenden Narzissen in den Händen des Parfumeurs.

Kommentiert von Arianefan am 24.02.2015

Manchmal fehlt der Bezug, da stimme ich zu. Nichtsdestotrotz ein packender Roman ;)

Kommentiert von Nadja Bookworm am 12.04.2017

;) Schön, dass es nicht nur mir so geht.

Kommentiert von Simona am 15.04.2015

Ich kann die erwähnten Narzissen fast riechen - schöne Rezi :)!

Kommentiert von unbekannt am 07.03.2016

Ein Meisterwerk! Fand ich auch großartig!

Kommentiert von Pagenstecher am 30.03.2017

In der französischen Literatur scheint das Olfaktorische recht verbreitet zu sein. Es gibt ja auch die berühmte Madelaine-Geruchsszene bei Proust.

Kommentiert von Arianefan am 31.03.2017

Richtig! Gott, die Gedanken-Brücke habe ich noch gar nicht geschlagen

Kommentiert von Arianefan am 31.03.2017

Richtig! Gott, die Gedanken-Brücke habe ich noch gar nicht geschlagen

Profilbild von unbekannt

31.03.2015 von unbekannt

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Profilbild von Lea

25.03.2015 von Lea

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Das Buch zu beschreiben ist nicht einfach.
Die Hauptfigur ist sehr facettenreich. Einerseits kindlich und faszinierend während sie aber die grausamsten Verbrechen begeht.
Doch gerade der aufmerksame Leser wird in diesem Buch nicht nur in der Haupthandlung obskure Vorgänge bemerken.
Jean-Baptiste Grenouille ist nicht nur durch seine Taten sondern bereits durch seine Anwesenheit ein Gott des Todes.

Das Geniale an dem Werk ist jedoch, dass der Leser, der die Unterhaltung sucht genau so auf seine Kosten kommt wie der Leser, der Wert auf innere Aussage und Interpretation legt.

Profilbild von MIRA

16.03.2015 von MIRA

Bewertet mit 4 von 5 Lampen

Sehr spannend und facettenreich.

Profilbild von Simona

08.03.2015 von Simona

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Die Manie eines Genies. Zurecht 9 Jahre in der Bestsellerliste des 'Spiegel'!

Profilbild von Arianefan

24.02.2015 von Arianefan

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Dieser Roman wurde mir empfohlen von meiner Tochter. Es ist eine aufreibende Geschichte über ein verkanntes Genie und die Folgen seines brillanten, perfiden Verstands und Geruchssinns.
Ein Muss.

Profilbild von Nadja Bookworm

22.02.2015 von Nadja Bookworm

Bewertet mit 4 von 5 Lampen

Erste Sätze
Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Seine Geschichte soll hier erzählt werden.


Klappentext
»Von Jean-Baptiste Grenouille, dem finsteren Helden, sei nur verraten, daß er 1738 in Paris, in einer stinkigen Fischbude, geboren wird. Die Ammen, denen das Kerlchen an die Brust gelegt wird, halten es nur ein paar Tage mit ihm aus: Er sei zu gierig, außerdem vom Teufel besessen, wofür es untrügliche Indizien gebe: den fehlenden Duft, den unverwechselbaren Geruch, den Säuglinge auszuströmen pflegen.«


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben. Er beschreibt die Geschehnisse der Vergangenheit distanziert und hauptsächlich aus der Sicht von Jean-Baptiste Grenouille, einem Jungen, der als Bastard geboren und sein Leben bisher nur herumgeschoben wurde. Er hat keinen eigenen Körpergeruch, aber ein Riechorgan, was außergewöhnlich ist. Er nimmt seine Umgebung detailliert durch seine Nase war und nicht durch seine Augen oder seinen Tastsinn. Er legt sich sein eigenes Lexikon der Gerüche an.
Man merkt im Laufe des Buches, das Jean-Baptiste Grenouille kein normaler Junge ist, dazu ist er zu unsichtbar wegen seiner Geruchlosigkeit und zu verbissen, die Gerüche der Welt zu sammeln und aufzubewahren. Es ist erschreckend, zu was man sich entwickeln kann, wenn man eine besondere Begabung nutzt und zu besessen an ein Ziel herangeht. Er entwickelt sich im Laufe des Buches weiter, was mir gut gefällt, und seine Handlungen und Gedanken waren nachvollziehbar.

Die Geschichte ist insgesamt sehr detailliert und eher ruhig. Es werden verschiedene physikalische Vorgänge des Parfümierens und der Gewinnung von Düfte beschrieben, was für einige etwas langweilig sein kann. Ich finde es aber interessant, welche Gerätschaften es bereits im 18. Jahrhundert gab. Ansonsten ist die Geschichte dennoch spannend und dramatisch sowie an manchen Stellen sogar emotional.
Der Schreibstil ist natürlich etwas altmodisch und an die damalige Zeit angepasst. Es werden Begriffe verwendet, die heutzutage nicht mehr gebraucht werden. Dazu hat der Autor das Buch bereits 1985 geschrieben, was ja auch schon 30 Jahre her ist. Aber man gewöhnt sich schnell an Sprache und Schreibstil und das Buch lässt sich wirklich flüssig und schnell lesen.



Bewertung
Ein wirklich guter Klassiker, der wirklich interessant war, aber dennoch hat mir irgendetwas in dem Buch gefehlt, daher gibt es von mir nur

4,5 von 5 Würmchen

Kommentiert von Arianefan am 24.02.2015

Manchmal fehlt der Bezug, da stimme ich zu. Nichtsdestotrotz ein packender Roman ;)

Kommentiert von Nadja Bookworm am 12.04.2017

;) Schön, dass es nicht nur mir so geht.

Kommentiert von Simona am 15.04.2015

Ich kann die erwähnten Narzissen fast riechen - schöne Rezi :)!

Kommentiert von unbekannt am 07.03.2016

Ein Meisterwerk! Fand ich auch großartig!

Kommentiert von Pagenstecher am 30.03.2017

In der französischen Literatur scheint das Olfaktorische recht verbreitet zu sein. Es gibt ja auch die berühmte Madelaine-Geruchsszene bei Proust.

Kommentiert von Arianefan am 31.03.2017

Richtig! Gott, die Gedanken-Brücke habe ich noch gar nicht geschlagen

Kommentiert von Arianefan am 31.03.2017

Richtig! Gott, die Gedanken-Brücke habe ich noch gar nicht geschlagen


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