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Vom ersten Kapitel zum book-date.

Cover von Die Therapie
Die Therapie
Sebastian Fitzek
Bewertungen

Gesamt:Dieses Buch wurde mit 4 von 5 Leselampen bewertet

21 haben dieses Buch gelesen
1 lesen es gerade

neu, Mängelexemplar, Ausstellungsstück, preisreduziert

Rezensionen zu Die Therapie
Profilbild von Young Adult

21.11.2017 von Young Adult

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

5 Lampen!!!!

Profilbild von Drachin

02.08.2017 von Drachin

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Profilbild von lilmisssunshine

26.06.2017 von lilmisssunshine

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Die Wendung vor der Wendung raubt einem den Atem. Und man lernt: Gehe niemals davon aus, zu Wissen, wie der Hase läuft. Zumindest bei Fitzek.
5 Lampen

Profilbild von Blackfairy71

22.03.2017 von Blackfairy71

Bewertet mit 4 von 5 Lampen

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein Ferienhaus auf einer Insel zurückgezogen, doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird...

Nachdem ich inzwischen "Der Seelenbrecher" und "Abgeschnitten" gelesen habe, wollte ich natürlich auch Fitzeks viel gelobten Erstling lesen.
"Die Therapie" ist ein spannender psychologischer Thriller mit einem gut durchdachten Plot und interessanten Figuren. Durch Cliffhanger in den Kapiteln und gelungene Wendungen in der Handlung hält Fitzek den Leser "bei der Stange". Nur noch eine Seite...nur noch ein Kapitel...gleich kommt die Lösung! Und wieder schlägt die Geschichte einen Haken.

Trotzdem muss ich sagen, dass mich das Ende nicht wirklich überrascht hat. Ab einem gewissen Zeitpunkt im Buch habe ich diese Auflösung vermutet. Das liegt aber glaube ich nicht am Autor, sondern eher daran, dass ich in meinem bisherigen Leben schon zig Krimis und Thriller gelesen habe, die so oder so ähnlich abliefen. Und "Die Therapie" ist ja mittlerweile auch schon zehn Jahre alt.

Was die Charaktere angeht, so könnte ich jetzt nicht sagen, dass ich einen besonders gemocht oder nicht gemocht hätte. Viktor Larenz hat mir zwar zwischendurch leid getan wegen allem, was er durchmachen musste, aber so richtig warm geworden bin ich mit ihm nicht.

Unterhalten hat mich die Geschichte auf jeden Fall und ich kann sie jedem Thriller- und Krimifan weiterempfehlen, ein echter Pageturner. Schön finde ich auch, dass man das Buch einzeln lesen kann und nicht die chronologische Reihenfolge einer Serie beachten muss.

Profilbild von Marie Ledoux

05.11.2016 von Marie Ledoux

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Die Insel Parkum an der Nordsee ist Viktor Larenz Zufluchtsort. Seine Tochter ist vor 4 Jahren verschwunden, nachdem sie über 11 Monate schwer krank war. Er zieht sich auf die Insel zurück, um ein schriftliches Interview mit einer Zeitschrift zu erstellen. Er glaubt, dass dieses ihm helfen wird, den schmerzhaften Verlust zu verarbeiten und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
Ein gewaltiger Sturm braut sich über der Insel zusammen, als eine junge Frau an der Schwelle seines Hauses auftaucht und ihn bittet, ihr zu helfen. Viktor ist ein renommierter Psychiater, der seine Praxis verkauft hat, um sich zuerst um seine kranke Tochter zu kümmern, anschließend um sie zu suchen.
Anna, so heißt die Frau, lässt sich von Viktor nicht abwimmeln. Sie ist Kinderbuchautorin und schizophren. Sie glaubt, dass die Figuren ihrer Geschichten lebendig werden und sie deren Schicksal durch die Erzählung steuern kann. Ihre letzte Geschichte handelt von einem Mädchen, das spurlos verschwindet und sie um Hilfe bittet.
Viktor erkennt sofort die Ähnlichkeit zum Schicksal seiner Tochter. Damit beginnt ein nervenaufreibendes Frage und Antwort Spiel.

Meine Meinung:
Immer wieder überkommt mich das Thriller Fieber. Im Moment ist Sebastian Fitzek eines meiner Leseopfer. Nach "Das Paket" holte ich mir sein erstes Werk.
Die Geschichte ist enorm spannend. Schon damals verstand es der Autor eine bedrückende Stimmung zu beschreiben. Die kleine Insel, die im Sturm völlig von der Umwelt abgeschottet ist, verstärkt den Eindruck des Ausweglosen. Der Wind, der Regen und die Kälte rütteln ständig nicht nur an den Fenstern der Häuser sondern auch an den Nerven der Leser.
Viktor Larenz ist ein gestandener Mann, der um seine Tochter tief trauert. Ihr Verschwinden hat ihn im Mark getroffen und lässt ihn auch nach 4 Jahren nicht wieder ein normales Leben führen. Er entfernt sich immer mehr von seiner Frau Isabel. Er geht jedem noch so kleinem Hinweis nach. Sein eigenes Leben ist nicht mehr existent.

Die junge Frau Anna zwingt ihn regelrecht sie zu behandeln. Sie erscheint zeitweise völlig verrückt, paranoid und ihre Wahnvorstellungen haben mir die Haare zu Berge stehen lassen.

Jedes Wort, jeder Wortwechsel ist eine Gratwanderung zwischen Vorstellung und Realität. Ich lese Thriller bzw. Krimis, um mit zu raten, die Hinweise zu interpretieren. Ich hoffe so schlau wie der Autor zu sein, was mir dieses Mal wieder nur zum Teil gelungen ist.

Fazit: Der Leser muss zwischen den Zeilen lesen lernen. Er muss auf die Dinge achten, die nicht geschrieben sind. Ich bin ja froh, dass ich ein paar Bücher von nicht gelesen habe.

Profilbild von Brina

04.04.2016 von Brina

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird ...

Ein wirklich spannendes Buch. Ich habe selten eine so dramatische und verwirrende Geschichte gelesen, man hat bis zur letzten Seite nicht genau sagen können was passiert und wer nun dahinter steckt oder nicht. Die vielen Informationen konnte man gar nicht so schnell verarbeiten wie man schon neue bekommen hat. Das Ende hat mich wirklich überrascht und ich bin begeistert von dem Aufwand der gemacht wurde um dem Leser alles verständlich zu machen.
Wieder mal ein gelungenes Werk von Herrn Fitzek indem man sich selbst als Leser zu Spekulationen hinreißen lässt.

Profilbild von unbekannt

17.02.2016 von unbekannt

Bewertet mit 1 von 5 Lampen

Profilbild von Nefiliux

20.10.2015 von Nefiliux

Bewertet mit 5 von 5 Lampen

Profilbild von Lovely Mix

24.05.2015 von Lovely Mix

Bewertet mit 4 von 5 Lampen

Die 12-jährige Josy, Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet eines Tages unter mysteriösen Umständen. Es gibt weder Zeugen, noch Spuren oder eine Leiche. Ihr Schicksal bleibt ungewiss.

Vier Jahre später begegnen wir Viktor, der sich trauernd auf ein Ferienhaus auf Parkum zurückgezogen hat, um dort mit Hilfe eines Interviews endlich mit der Sache abzuschließen. Doch eine schöne Unbekannte, die von Wahnvorstellungen gequält wird, spürt ihn dort auf. In ihren Wahnvorstellungen erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso wie Josy spurlos verschwindet. Ohne es geplant zu haben, beginnt Viktor mit der Therapie, die nach und nach immer mysteriöser wird.



Meinung

Schreibstil

Fitzek schreibt wunderbar flüssig und locker. Er schafft es, immer wieder kleine Hinweise und Cliffhanger am Ende von Kapiteln einzubauen, die einen stetig bei Laune halten und bei mir dafür gesorgt haben, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen wollte. Leider muss man ja auch mal schlafen. Er schafft es Personen, Umgebungen und Szenen detailreich und anschaulich zu beschreiben. Ich habe mich direkt gefühlt, als würde ich mit auf Parkum im Sturm gefangen sein.

Charaktere und Geschichte

Fitzek hat seien Charaktere sehr detailreich und authentisch gezeichnet. Viktor ist unser Hauptprotagonist, der auch die Geschichte erzählt. Er blieb aber trotzdem zum Teil etwas unnahbar, so richtig tief in ihn hineinblicken kann man nicht, was aber perfekt zu ihm und seiner Geschichte passt. Anna Spiegel ist sehr mysteriös und war mir von Anfang an nicht ganz koscher. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass sie wichtig ist und irgendwie das Zentrum der Geschichte.

“Und dann erzähle sie die schlimmste Geschichte, die Viktor je in seinem Leben zu hören bekommen sollte.” (S. 73)

Viel zur Geschichte will ich euch nicht verraten, denn es ist schwer, über Fitzek zu rezensieren, ohne zu spoilern. Josy, Viktors damals 12-jährige Tochter, verschwindet eines Tages spurlos aus der Praxis eines Allergologen. Es gibt keine Spuren und keine Zeugen und die Polizei ist sich sicher, dass sie entführt wurde. Jahrelang gibt es kein Lebenszeichen von ihr, aber auch die Leiche wird nie gefunden. Diese Ungewissheit treibt Viktor schließlich dazu, alleine nach Parkum zu fahren. Dort will er in Ruhe ein Interview zu diesen Geschehnissen und seinem Gefühlsleben beantworten, um endlich die Sache abzuschließen.

Doch dann tauch die unbekannte Anna Spiegel auf, die ihn anfleht, ihr zu Helfen. Seit vier Jahren praktiziert er nun schon nicht mehr als Psychiater, aber er redet trotzdem kurz mit ihr. Aufgrund eines schweren Sturms kann Anna nicht von der Insel weg und so fängt Viktor nun doch an, sie zu therapieren. Doch diese Therapie wird ganz anders, als er sich es hätte vorstellen können. Die Geschichte von Anna ist unfassbar und zeigt viele Parallelen zum Verschwinden von Josy. Viktor kann jetzt nicht mehr anders und will unbedingt die ganze Geschichte erfahren, die nach und nach immer mysteriöser, unheimlicher und gefährlicher für ihn wird.

“Und vielleicht hätte er sich umgedreht und die Gefahr etwas früher kommen sehen, vielleicht.” (S. 266)

Das Buch geht rasant los, direkt mit dem Verschwinden seiner Tochter. Es wird aus der Sicht von Viktor erzählt und in manchen Kapiteln wird angegeben, wie viele Tage es quasi noch bis zur Wahrheit sind. Wir treffen Viktor einmal im Jetzt, als er seine Geschichte Dr. Roth erzählt und dann in der Erzählung zu den Tagen auf Parkum, die fünf Tage vor der Wahrheit beginnt. Das Buch hat sich rasant entwickelt. Mit jeder Seite kamen neue Andeutungen, eine verwirrender und unverständlicher als die andere. An den Enden jedes Kapitels immer wieder Cliffhanger und Andeutungen, was für eine schreckliche Wahrheit Viktor bald erfahren wird und in was für eine Gefahr er sich bald bringt. Das hat mich tief in die Geschichte gezogen und dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum noch weg legen konnte. Ich war tatsächlich richtig wütend, wenn ich an sowas nebensächliches wie Schlaf denken musste. Allerdings fand ich, dass die Auflösung dann icht ganz so packen war, wie dadurch suggeriert wurde.

Nach zwei Abenden hatte ich das Buch dann auch schon fertig und war vom Ende unfassbar überrascht. Eigentlich von den beiden Enden, denn nach dem eigentlichen nimmt der Epilog noch mal eine komplett andere Wendung. Das ganze Buch über habe ich gerätselt und gerätselt und mit keinem von beiden habe ich gerechnet. Allerdings hat mir der Epilog nicht so wirklich gefallen, irgendwie war das zu viel, ohne ihn wäre das Ende perfekt gewesen.

Fazit

Fitzek hat mit Therapie ein spannendes Buch, mit detailreichen und authentischen Charakteren Geschaffen. Mich hat das Buch von vorne bis hinten gepackt und unterhalten. Ich mag es sehr, wenn ich immer wieder neu verwirrt werde und so nie auf die richtige Lösung komme. Das macht ein Buch für mich richtig spannend. Allerdings gibt es einen kleinen Punktabzug, da ich manche Szenen einfach zu detailreich fand, was zwischenrein das Lesetempo etwas gebremst hat und ich das zweite Ende, den Epilog, nicht wirklich mochte.


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